Am Badestrand des Auesees klingt die Saison besonders aus
Wesel war vor allem für Mönchengladbach, Essen und Oberhausen eine Reise wert
Am Badestrand des Auesees ließen die Verbandsliga Süd, die Mastersliga und die 2. Regionalliga der Frauen die Saison ausklingen. Statt am Strand zu liegen, liefen die Athlet*innen allerdings in den und aus dem See bevor und nachdem sie 500 oder 1500 (Verbandsliga) Meter schwammen. Es folgten 18 oder 36 Kilometer auf dem Rad sowie fünf oder zehn laufend. Das Kurzdistanz-Rennen ging an Mönchengladbach, den Mastersprint gewann Breitscheid und in der 2. Regionalliga triumphierte Oberhausen.
Alles begann In der Aue. Dort trafen sich junge, ambitionierte, erfahrene und noch erfahrenere Ausdauer-Dreikämpfer*innen zum letzten Showdown in 2026. Zuerst durften die Verbandsliga-Mannschaften ihre Tages- und Jahresbesten ausmachen. In Wesel zeigten Helge Wilhelms, Lucas Vehling, Andreas Schacht und Torsten Jungbluth der Konkurrenz das Hinterrad und die Fersen. Platzsumme 38 für den Mönchengladbacher TV, Platz eins u d die Meisterschaft. Danach ging es um die Kölner Vorherrschaft rund um den Auestrand sehr knapp zu. Eric Windler, Matthias Elskamp, Benedikt Bleuel und Björn Stadtel setzten sich mit Platzsumme für ihren ASV Köln gegen Mach3 Köln III durch. Platzsumme 77 versus 79. Zwei zu viel hatten demgemäß Felix Schmidt, Maximilian Jockers, Dominik Mies und Alexander Armbruster eingeschwommen, -geradelt und -gelaufen. In dieser Rangfolge stehen die Teams auch in der Tabelle. Aufsteigen wird aber das Team Indeland Eschweiler III, da Mach3 Köln II in der Oberliga vertreten ist.
Erwähnt sei noch Max Menzel (TSV Bayer Leverkusen). 1:53:36 Stunden hat kein anderer aus der Verbandsliga gebraucht, um das Ziel zu erreichen.
Breitscheid mit Saisonsieg zwei und dem Masterstitel
Der zweite Liga-Auftritt gehörte den Masters. Mit den Platzsummen 23, 27 und 30 gingen die Podiumsplätze recht knapp gen Breitscheid, Eschweiler und Witten. Für die Essener Sieger waren Rüdiger Welsch, Taner Egin-Richter, Peter Kotseronis und Jörg Felgenträger aktiv. Bevor diese vier aufgerufen wurden, durften Andre Pabich (schnellster Master in 1:06:40 Stunden), Freddy Brüll, Marcel Bartz und Jörg Esser im Rahmen der Siegerehrung den Namen „Triathlon Team Indeland Eschweiler“ hören. Noch früher erklangen die von Alexander Kongschulte, Frank Linde, Tim Aepfelbach und Stefan Bachmayr. Platz drei für PV Triathlon Team TG Witten.
Für die Endtabelle bedeutete Saisonrennen Nummer vier: Breitscheid vor TSVE Bielefeld und Eschweiler.
Oberhausen marschiert in die 1. Regionalliga
Schließlich durften auch die Damen ins Geschehen eingreifen. Am beeindruckendsten taten dies Selina Tiefenbach sowie Hanna und Sophie Hofstetter vom gewa Triathlon Team SC Rot-Weiß Oberhausen: Aus den Rängen eins, zwei und sechs ergab sich Platzsumme neun. Silber ging gen Bochum. Für den SV Blau-Weiß waren Paula Striffler, Kea Höwekenmeier und Alisa Liska erfolgreich gestartet, schafften sie doch Platzsumme 32. Damit hielten sie das Kölner Triathlon Team IV auf fünf Ziffern Distanz. Lina Fliegel, Xenia Reiner und Antonia Stubben waren dennoch gut aufgelegt als Drittplatzierte. Damit sicherten sie sich den Vize-Titel hinter den Oberhausenerinnen. Kommende Saison in der 1. Regionalliga der Damen am Start werden neben den gewa Triathlon Team-Damen auch Bochum und die SG Hagen/ Dortmund sein.