Jubelnde Oberhausenerin-nen und Darmer und Steinfurter in Sassenberg
38. Auflage des Triathlons mit ersten Vorentscheidungen im Aufstiegskampf
Zum 3-Kampf mit dem besonderen Ambiente lud der VfL Sassenberg 1926 e.V. unter anderem die Starterinnen der 2. Regionalliga der Damen und die Athlet*innen der Verbandsliga Nord. Ausgabe 38 des Sassenberger Triathlon – das kleine Jubiläum verhinderte in den Jahren 2020 und 2021 ein kleines Virus – hatte für die zwei Liga-Rennen eine Kurzdistanz eingeplant: 1500 Meter Seeschwimmen, 44 Kilometer Rad fahren und 10,4 Kilometer Laufen. Darauf am besten eingestellt hatten sich Oberhausens Frauen und Darmes Herren.
Um 11:50 Uhr kam der Feldmarksee erstmals mit Liga-Teilnehmerinnen in Kontakt. Nachdem dieser beendet war, erwiesen sich Selina Tiefenbach, Hanna Hofstetter und Sarina Marten als stärkste Mannschaft und holten für ihr gewa Triathlon Team SC Rot-Weiß Oberhausen zum dritten Mal in Folge Platzsumme 16. Es folgte das Kölner Triathlon Team IV, immerhin zum zweiten Mal in der Saison mit Platzsumme 32. Verantwortlich dafür zeichneten Elisa Herold, Greta Röhrs und Antonia Stubben. Immer mit verschiedenen Platzsummen, in Sassenberg die 38, wartete in 2026 das Keramundo Team DLC Aachen III auf. Im Münsterland reichte es für Rebecca Emmerich, Leonie Rüenauver und Jula Krückel für den Bronzeplatz.
Isabelle Hüsken war in 2:23:28 Stunden schnellste Regionalliga-Athletin. Mit ihrem TRC Essen 84 belegte sie in der Mannschaftswertung den elften Rang.
Nach jeweils zwei Saisonsiegen und zwei zweiten Rängen liegen die Oberhausenerinnen und die Kölnerinnen in der Tabelle gleichauf, so dass beim Finale in Wesel (12. September) Spannung garantiert ist. Das Momentum liegt auf Seiten der Ruhrgebietsdamen. Auf dem dritten Platz stehen die Aachenerinnen mit komfortablem Vorsprung. Aufstiegshoffnungen machen sich alldieweil noch einige Mannschaften, da Köln definitiv und Aachen möglicherweise nicht eine Liga aufrücken werden. Zwischen den Rängen vier (SG Hagen/ Dortmund) und sieben (Brander SV) liegen nur drei Punkte.
Verspätete erste „Saisonniederlage“ für das Tri Team Steinfurt
25 Minuten nach den Damen erklang der Startschuss für die Verbandsliga-Teams. Nachdem dieser bereits lange verhallt war, entwickelte sich ein so spannender Wettkampf, dass selbst die Zeitnehmenden an den Nägeln kauten und kaum hinterher kamen. Siegreich letztlich die SUS Darme mit Platzsumme 54, in Namen: Thomas Kuhl, Leon Manske, Christoph Sanders und Jan Matthes. Auf das Podium durften sie – siehe Spannung – allerdings als Zweite, weil die Auswertung zunächst fehlerhaft war. Mit Platzsumme 55 belegte das Tri Team Steinfurt letztlich Rang zwei, stieg aber auf das oberste Podest. Sich dort einigermaßen korrekt fühlen, darf bis heute Luca Heerdt, schaffte er doch nach 2:07:20 Stunden den Einzel-Tagessieg. Mit ihm auf dem Podest standen Melvin Buddemeyer, Lennard Zappe und Jürgen Berghaus. Als gute Gäste nahmen die Darmer den fauxpas sportlich und freuen sich auf das kommende Rennen. (Können sie auch, siehe unten). Aber erst einmal die letzte Ehre dieses Berichts, wem Ehre gebührt. Das sind Ben Baumann, Bernhard Deiß, Stephan Berg und Carlo Nowoczin. Im Trikot vom SV Gladbeck 13 sammelten die vier 60 Platzziffern und rang drei ein.
Trotz der ersten „Saisonniederlage“ gehen die Steinfurter als Tabellenführer in den letzten Wettkampf in Riesenbeck am 30. August, punktgleich mit den niedersächsischen Liga-Gästen aus Darme. Das eigentliche Zwei Punkte-Polster verspielten die Steinfurter durch einen „Siegerehrungs-Fehler“. Der Aufstieg wird aber wohl beiden Vereinen kaum noch zu nehmen sein, so dass die Darmer Vorfreude verständlich ist.