Buschhütten, Dortmund und Oelde mit Siegen in Kamen
Kamen-Kaiserau – eine sportliche Erfolgstory, beginnend zwischen 1986 und 1990
Kamen-Kaiserau, den älteren Sportfreund*innen bekannt als Trainingsquartier erfolgreicher deutscher Fußball-Nationalmannschaften, hatte zum 38. Mal Triathlet*innen aus diversen Regionen zu Gast. (Somit fiel die Premiere genau in die genannte Zeit.) Darunter waren auch die Mitglieder der Oberliga-Mannschaften der Damen, der Teams der 2. Regionalliga der Herren sowie der Verbandsliga Mitte. Am Erfolgreichsten waren Buschhütten, Oelde und Dortmund.
Die Liga-Startenden ließen den Kindern den Vortritt, eröffneten aber den Erwachsenen-Part des Events. Zehn Bahnen, zweieinhalb Runden und zwei weitere standen auf dem Sprintprogramm des Kamener Sparkassentriathlon. In Zahlen bedeutete dies 500 Schwimmmeter, 24 Rad- und fünf Laufkilometer. Als erstes durften die Damen und Herren der mittigen Verbandsligisten dem schönsten Sport der Welt frönen.
Dortmund sportet sich fester an die Tabellenspitze
Steven Orlowski (1:01:05 Stunden) und Julius Schneider hatten am wenigsten Interesse, dieses Frönen zu lange zu genießen. Ihre Platzsumme von drei machten sie zusammen mit Lorenz Niedrig und Niklas Spinczyk zum Sieg für die Tri-Geckos Dortmund III. Zu viert hatten sie letztlich 22 Platzziffern auf dem Konto, so dass sie die kurze Heimreise maximal genießen durften – auch als die Position ausgebaut habender Tabellenführer. Länger nach Hause zu fahren, hatten die weiteren Podiumserreicher. Doch auch die Laune von Kai Rosenau, Fritz Hamacher, Matteo Kaiser und Christopher Treucker (Moerser TV Triathlon) sowie Ingo Klünner, Christian Rempel, Jannik Schubert und Fabian Hardes (TSV Solingen) dürfte für eine gute Atmosphäre dabei ausgereicht haben. Die Moerser addierten Platzsumme 56, die Solinger 82.
TriStar Oelde zum Dritten
Die folgenden Lorbeeren gehörten den Männern der 2. Regionalliga-Mannschaften. Die erste Lorbeere sammelte Jonas Müller vom Kölner Triathlon IV ein, indem er in 59:04 Minuten der schnellste der Liga-Veranstaltung war. Da auch seine Mannschaftskameraden – Leon Philip Weidner, Jonas Winter und Tim Frank – gut drauf waren, wurden die Kölner bei der Siegerehrung zuerst gen Podest gebeten: Platzsumme 82. Damit kamen sie Lukas Linnenbürger, Tobias Weingarten, Johannes Franke und Josef Mertens zuvor. Die vier Mendener schafften Platzsumme 53 und vertraten den Marathon-Club Menden somit sehr würdig. Applaudieren durften die acht bislang Genannten dem Quartett des TriStar Oelde II. Platzsumme 18 war ein Statement, getätigt von Ben Althoff, Santiago Guzmann Becker, Lennard Langerbein und Christopher Hentschel. Die Oelder hatten auch schon in den zwei vorigen Saisonrennen am lautesten gebrüllt.
Was Oelde kann, kann Buschhütten auch
Ladies last in Kamen-Kaiserau: Clara Fuchs (TVE Netphen) first. Die Schwester von Greta schaffte eine Zeit von 1:08:09 Stunden und diese konnte keine Ligafrau in Kamen unterbieten. Das Geschwisterlein kam knapp zweieinhalb Minuten später ins Ziel. Zusammen mit Eva Lerscht wurde der TVE mit Platzsumme 28 auf Rang zwei der Tageswertung notiert. Souverän und unangefochten vorne waren die Damen des Ejot Team TV Buschhütten II – wie auch in den ersten Events des Jahres 2026. Nadine Brückhoff, Friederike Haß und Ellen Knoepke schafften allesamt Top 7-Resultate, mündend in Platzsumme 13. Zu den neun Auserwähltinnen der Siegerehrung gehörten zudem Jana Kingma, Verena Lücke und Annika Wiegard. Platzsumme 45 verschaffte den Damen von TriStar Oelde den verdienten Zutritt.
Noch ein bis zwei Mal kommen die drei in Kamen aktiven Ligen-Mannschaften in diesem Jahr zusammen: die Verbandsligisten am 30. August im Krefeld, die 2. Regionalligisten am selben Tag in Riesenbeck und die Oberligisten am 6. September in Xanten.