Verl 2026

Vier Ligen und vier Sieger-Mannschaften in Verl

Zum IOK Triathlon Verl waren die Starter*innen von vier Ligen des NRWTV gereist. Die besten Triathlet*innen der Ligen des drittgrößten Bundeslandes traten in der 1. Regionalliga NRW gegeneinander an. Auch die Damen der 2. Regionalliga waren zum Verler See gekommen, genauso wie die Masters-Athlet*innen. 

Buschhütten, Köln, Oberhausen, Indeland und ganz vorne

Zum IOK Triathlon Verl waren die Starter*innen von vier Ligen des NRWTV gereist. Die besten Triathlet*innen der Ligen des drittgrößten Bundeslandes traten in der 1. Regionalliga NRW gegeneinander an. Auch die Damen der 2. Regionalliga waren zum Verler See gekommen, genauso wie die Masters-Athlet*innen. Diese hatten zu drei Viertel 750 Meter zu schwimmen, 20 Kilometer Rad zu fahren und fünf Kilometer zu laufen. Die Frauen der 2. Regionalliga hatten doppelt so viel Spaß.

Alle Teilnehmenden hatten einen hochsommerlichen „Arbeitstag“ bei mehr als 30 Grad Celsius hinter sich gebracht. Da war der kurze Ausflug in den Verler See ein gern genommener Auftakt des jeweiligen Wettkampfs. Diesem folgten zwei bis vier Runden auf einer Zehn Kilometer-Wendepunktstrecke im Sattel sowie zwei bis vier weitere Runden in Laufschuhen um den See. 

Buschhütten und Köln vorne in der Top-Liga

Da Ehre gebührt, wem Ehre gebührt, beginnt der Bericht mit den neuen 1. Regionalligen, und natürlich mit den Damen. Als erste tauchte im Dress des Marathon Club Menden Kathrin Harnischmacher im Ziel auf: 1:03:45 Stunden zeigte zu diesem Zeitpunkt die Uhr. Mit dem Teamsieg hatten die Sauerländer indes wenig zu tun. Um diesen kämpften die Damen des Ejot Team TV Buschhütten und des Kölner Triathlon Team III. Mit Platzsumme 34 hatten die Siegerländerinnen nach 1:09:09 Stunden letztlich die Nasen vorne. Köln steht mit Platzsumme 35 in der Liste. Somit jubelten Marie Schöppy, Sonja Kölsch (… keine Namenswitze) und Franziska Walbrül als letzte bei der Siegerehrung. Dahinter freuten sich Tabea Bokeloh, Lea Böhringer und Pia Eyting über Rang zwei. Drittplatziert, ebenfalls mit einem Top-Resultat, war das Keramundo Team DLC Aachen II, namentlich das Trio Laura Laermann, Nora Schulte und Laura Koch.

Weniger eng war der Kampf um Gold bei den Herren der 1. Regionalliga NRW. Die dritte Mannschaft des KTT kam auf die Platzsumme 25 und siegte damit sehr eindeutig. Angeführt von Edgar Hofmann als Tagesschnellsten im 55:16 Minuten waren Jonas Müller, Fynn Wember und Jan Hollands eine Klasse für sich in Verl. Spannend war es auf den Rängen zwei und drei, die letztlich gen Oberhausen und Münster gingen. Für die Ruhrpottler sammelten Timo Schaffeld, Tyler Smuda, Luca Fröhling und Moritz Seltmann 75 Platzziffern und die Silbermedaille für das gewa Triathlon Team des SC Rot-Weiß Oberhausen. Zwei Platzziffern mehr hatten Matthias Arnold, Tim Sievers, Falk Lömke und Felix Steffen auf das Konto des Weicon Tri Finish Münster geladen: Rang drei.

Oberhausen strebt auch bei den Damen nach oben

Oberhausen und Köln und auch Essen sind in der 2. Regionalliga der Damen die Mannschaftsnamen der Topvereine. Für das gewa Triathlon Team SC Rot-Weiß Oberhausen waren Selina Tiefenbach, Hanna und Sophie Hofstetter unterwegs. Mit Platzsumme 16 gewannen sie den Bewerb über die Kurzdistanz von 1500 Schwimmmetern, 40 Rad- und zehn Laufkilometern. Mit etwas Abstand – von 15 Platzziffern – folgten die Kölnerinnen Greta Röhrs, Vera Benkwitz und Mareke Eeske Taddigs. In Schach hielten die drei damit das Team vom TRC Essen 84. Für dieses hatte Isabelle Hüsken die schnellste Zeit der Liga erzielt (2:07:40 Stunden). Sarah Koenen und Fenna Rößing machten aus dieser Vorlage Gesamtrang drei mit Platzsumme 46.

Indeland-Masters eine Klasse für sich

Tollen Sport lieferten zudem noch die Masters, allen voran die des Triathlon Indeland Team Eschweiler. Michael Kirch benötigte nur 1:03:52 Stunden, weswegen seine Zeit als einzige in diesem Bericht genannt wird. Seine Teamkollegen Andre Pabich, Marcel Bartz und Norbert Effertz machten aus dieser Vorlage Teamrang eins: Platzsumme 17. Gen Ratingen ging Rang zwei. Für die TuS Breitscheid kamen Taner Egin-Richter, Rüdiger Welsch, Peter Kotseronis und Marcus Hammelmaier auf Platzsumme 22. Damit behielten die vier in einem insgesamt sehr knappen Rennen die Oberhände und -füße vor den Mannen der TSVE Bielefeld 1890. Matthias Aust, Tobias Kersten, Peter Voß und auch Yaron Engel sammelten 25 Platzziffern für Platz drei.

Krefeld wird am 30. August die 1. Regionalligen NRW begrüßen, wo Aachen bei den Damen und Oberhausen bei den Herren als Tabellenführende anreisen werden. Selbiges gilt für die Kölnerinnen in der 2. Regionalliga, also das mit der Tabellenführung. Nächster Termin: Sassenberg am 2. August. Die Masters beenden ihre Saison am 12. September im Wesel, aktuell mit Breitscheid ganz oben in der Liste.

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