Jena 2026

Team Mixed Relay mit den Rängen fünf und 15 für NRW

Nach zwei Jahren hat die DTU zum Saisonfinale des Triathlon-Jugendcups wieder einen Deutsche Meisterschaftslauf in der Mixed Team Relay ins Programm genommen. Die beiden NRW-Mannschaften wurden letztlich Fünfte und Fünfzehnte. Zudem ist auch die Gesamtbilanz des NRWTV in Jena sehr stark.

Jena 2026

„Der Turnaround nach einem etwas unglücklichen Jahr ist geschafft.“

Nach zwei Jahren hat die DTU zum Saisonfinale des Triathlon-Jugendcups wieder einen Deutsche Meisterschaftslauf in der Mixed Team Relay ins Programm genommen. Diese gemeinhin als spektakulärstes Format angesehene Wettkampfform ist für Athlet*innen und Zuschauende ein absolutes Highlight. Für 15:30 im Programm vorgesehen hatten auch die Temperaturen in Jena ihr Highlight erreicht: rund 40 Grad Celsius. Die beiden NRW-Mannschaften wurden letztlich Fünfte und Fünfzehnte.

„Mit diesem Ausgang haben wir unsere Ziele erreicht“, so Landestrainer Dennis Krönkemeier. „Die erste Staffel hatte die Aufgabe, unter die Top Fünf zu kommen, was den vier Athlet*innen auch gelungen ist. Die zweite Staffel, bestehend aus B-Jugendlichen sollte einfach Erfahrungen sammeln. Das ist ihnen ebenfalls gelungen“, merkte man dem scherzenden Coach die gute Laune an. 

Die acht Nominierten hatten jeweils 250 Meter zu schwimmen, fünf Kilometer zu radeln und 1500 Meter zu laufen. Namentlich waren dies in Staffel 1: Johanna Siemons (Brander SV), Hannes Rolf (Kölner Triathlon Team), Nora Lanzerath (TV Goch) und Marius Voos (Triathlon Team Ratingen); in Staffel 2: Lilli Bell, Ferris Herrmann (beide Brander SV), Maya Fares (Marathon und Triathlon Mühlheim) und Mats Völker (SuS Stadtlohn).

Top 5-Resultat und viel Erfahrung im Staffel-Rennen

Im Rennen gab zunächst Baden-Württemberg den Ton an. Johanna Siemons und auch Lilli Bell konnten sich im vorderen Mittelfeld halten. Im zweiten Part schob sich Hannes Rolf in eine siebenköpfige Spitzengruppe, Ferris Herrmann verteidigte den Rang im Mittelfeld. Part drei gebührte Nora Lanzerath und Maya Fares. Die Führungsgruppe verkleinerte sich, aber NRW I war vorne mit dabei. NRW II verlor etwas an den Anschluiss, aber Maya Fares hielt das Team auf einem guten Kurs. 

Somit entwickelte sich ein sehr spannendes Finale, in dem Bayern in 1:21:50 Stunden mit einer Sekunde vor Bremen den Sieg schaffte. Rang drei ging gen Schleswig Holstein mit neun Sekunden Rückstand auf die Sieger*innen. Es folgte das Saarland, mit der in NRW bekannten Felipa Herrmann, vor den nordrhein-westfälischen Talenten, für die Marius Voos mit starkem Lauf nach 1:22:14 Stunden ein gutes Resultat ins Ziel brachte. Mit erwartbarer Verspätung kamen die B-Jugend-Staffel in 1:28:03 Stunden auf Platz fünfzehn. Mats Völker wurde natürlich fröhlich im Ziel empfangen von seinen Mitstreiter*innen – verdientermaßen, alldieweil Rang eins unter den B-Jugend-Staffeln.

„Die Team Mixed Relay gehört wirklich zum Jugendcup, die sollte nicht mehr ausfallen“, freute sich Klemens Naber, der Vize-Präsident Leistungssport des NRWTV, über die Wiederaufnahme. „Vorfreude, Atmosphäre, Rennstimmung, Zusammenhalt – das sind alles Top-Rezepte für Sportereignisse. Zudem haben unsere Athlet*innen einen tollen Wettkampf abgeliefert. Glückwunsch an die Sieger-Teams, das war großer Sport.“

Gesamtwertung DTU Cup mit guten Platzierungen

In der Gesamtwertung des DTU Triathlon-Jugendcups war das Top-Ranking das des Mats Völker. Mit seinem zweiten Rang in Jena wurde er letztlich Gesamtvierter der Jugend B. Jungjahrgang (!) Ferris Herrmann wurde Gesamt-Sechster. Linus Hagen (TV Goch) wurde Zwölfter, und in die Top 20 schafften es - wenn auch knapp auf den Rängen 19 und 20 - Constantin Sauer (Marathon Triathlon Mühlheim) und Valentin Ericke (Kölner Triathlon Team).

Konstant gute Resultate gab es auch in der weiblichen Jugend B. Lilli Bell wurde vier Mal in den Top Ten notiert, Maya Fares jedes Mal in den Top 15. In der Gesamtwertung schlägt sich dies in den Rängen fünf und elf nieder.

Hannes Rolf wurde Sechster in der A-Jugend. Der Kölner startete drei Mal und kam immer in die Top Ten. Rang 19 ist für Till Krautwurst (Tri-Geckos Dortmund) notiert.

Bei den Junior*innen ist Markus Voos mit einem Wettkampf auf 17 gelandet und Nora Lanzerath mit genauso vielen Teilnahmen auf Platz zehn.

Jena bestätigt die positive Entwicklung des NRW-Kaders

„Der Turnaround nach einem etwas unglücklichen Jahr ist geschafft“, ist sich Naber sicher, auf dem richtigen Weg zu sein. Das Gesamtfazit aus Jena ist komplett positiv: Die Juniorinnenmannschaft auf drei, ein Podium, sechs Mal Top 10, acht Mal Top 15 und 15 Mal Top 20. Nora Lanzerath hat nach langer Verletzungs- und Krankheitspause mit Platz sechs ihren Status als NK2-Kader gesichert. Insgesamt konnten 17 Sportler*innen die direkte Kaderqualifikation nach bundesweiten Qualifikationskriterien erreichen. 

„Jetzt gilt es, weiterzuarbeiten und die guten Ergebnisse weiter auszubauen.“ Klingt natürlich einfach, aber dahinter steckt viel Arbeit.

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