Jena 2026

Die vierte DM-Teammedaille und viele Top-Platzierungen in Jena

Jena war die letzte Station des DTU Triathlon-Jugendcups 2026. Zudem holten die Juniorinnen und die weiblichen A-Jugendlichen das in Lübeck abgebrochene Rennen um die Deutschen Meisterschaften nach. Im Team schafften die Juniorinnen den Bronzerang. Insgesamt präsentierte sich das Team NRW bärenstark und holte sechs Top Ten-Ränge.

Jena 2026

Mats Völker, Ferris Herrmann, Hannes Rolf, Nora Lanzerath und Lilli Bell überzeugen 

Der Paradiestriathlon in Jena war die vierte und letzte Station des DTU Triathlon-Jugendcups 2026. Zudem holten die Juniorinnen und die weiblichen A-Jugendlichen das in Lübeck abgebrochene Rennen um die Deutschen Meisterschaften nach. Bei sehr sommerlichen Temperaturen schon am Vormittag setzten die jungen Damen die Medaillenserie des NRWTV fort. Im Team schafften die Juniorinnen den Bronzerang. Mit dem besten Einzelresultat steht Mats Völker (SuS Stadtlohn) als Zweiter in den Ergebnislisten. Insgesamt präsentierte sich das Team NRW bärenstark und holte sechs Top Ten-Ränge.

„Das Auftreten unserer Athlet*innen im diesjährigen DTU Jugendcup zeigt, dass wir wieder auf dem richtigen Weg sind“, bilanzierte Klemens Naber. „Nach einem nicht ganz so gelungenen Vorjahr haben viele der Talente einen Leistungssprung gemacht, so dass wir – gerade in den letzten zwei Rennen – einige Top-Platzierungen feiern durften.“, fügte der für den Leistungssport zuständige Vize-Präsident hinzu.

Für die morgendlich bei nur 30 Grad ausgetragenen Einzelbewerbe der deutschen Nachwuchstalente hatten die Organisatoren drei verschiedene Streckenlängen vorgesehen. Die längste war für die DM-Wettkämpfe vorgesehen. Nach 600 Metern im Schleichersee, 16 Kilometern auf dem Rad und vier laufend durften die neuen Titelträgerinnen feiern. Zwar kam davon keine aus dem drittgrößten Bundesland, aber Nora Lanzerath wurde nach langer Verletzungspause hervorragende Sechste. Die Dame vom TV Goch war nach 50:57 Minuten im Ziel. Nachdem auch Johanna Siemons (Brander SV) auf Platz 16 und Lena O‘ Sullivan vom SV Hullern auf Platz 20 ihre Rennen erledigt hatten, konnte sich dieses Trio über Mannschaftsrang drei freuen. Anne Reinking, für das Triathlon Team Düsseldorf aktiv, beendete den Paradiestriathlon als 25..

Nicht ganz so positiv lief es für die weiblichen A-Jugendlichen, für die Emma Küster (Brander SV) und Leonie Büchel (Marathon und Triathlon Mülheim) die grün-weiß-roten NRW Farben vertraten. Beide kamen nah beieinander aus dem Wasser, aber leider nicht ganz so nah an der Spitze. Dadurch waren vordere Ränge nicht mehr möglich. Letztlich sind sie auf den Rängen 26 und 30 verzeichnet.

Hannes Rolf und Marius Voos in den Top Ten

400 Schwimmmeter, zehn Rad- und 2,5 Laufkilometer lauteten die Distanzen in den Rennen zwei und drei. Dieser sich zunächst an nahmen die männlichen Junioren und Jugend A-Athleten, darunter Hannes Rolf (Kölner Triathlon Team), Till Krautwurst (Tri-Geckos Dortmund) und Maximilian Conrad (Mülheim). Rolf kam mit an der Spitze aus dem See, seine NRW-Teamkollegen verpassen die erste Gruppe. Allen dreien gelang schließlich ein gutes Rennen. Rolf hatte nach 32:12 Minuten als Sechster seinen Sporttag hinter sich gebracht. Krautwurst (32:24 Minuten) wurde 12. und dank Rang 15 schaffte Maximilian Conrad (32:46 Minuten) die Norm für den Landeskaderstatus. Ben Rössel (Hennefer TV), Matti Flinterhoff (TV Goch) und Julian Müller (Kölner Triathlon Team) kamen auf die Ränge 26, 44 und 53.

Zu fünft standen die NRW-Junioren an der Startlinie. Zu fünft trafen sie sich auch im Zielbereich wieder. Auf die anderen vier warten durfte Marius Voos. Der Mann vom Triathlon Team Ratingen wurde im 30:59 Minuten Neunter, sein bestes Ergebnis in 2026. Santiago Guzmann-Becker (SC Krefeld) folgte auf Rang 25 vor Eric Manganello (SSF Bonn Triathlon), der auf Platz 34 kam, vier Ränge vor Matti Fahrenson vom PV Triathlon Team TG Witten und sechs vor Luis Penno, ebenfalls aus Bonn.

Mats Völker als Zweiter mit verdientem Podiumsplatz

Die schnellsten Rennen waren ob der Streckenlängen die der B-Jugendlichen: 200 Meter Schwimmen, 5000 Radfahren und 2500 Laufen. Bei den jungen Männern sorgte Mats Völker für das NRW-Top-Resultat. Hinter dem in 2026 in allen Wettkämpfen siegreichen Felix Veith aus Fulda stürmte der Stadtlohner in 17:07 Minuten auf den Silberrang. Ebenso bemerkenswert ist der sechste Platz von Ferris Herrmann (Brander SV) in 17:22 Minuten. Als Zweiter kam der Jungjahrgang zum ersten Wechsel und wurde zum vierten Mal Bester seines Jahrgangs. 

Constantin Sauer (Mülheim, 16.), Noah Krautwurst (Dortmund, 17.), Valentin Ericke (Köln, 23.), Linus Hagen (TV Goch, 25.), Mattis Junker (Tri Team Siegerland, 26.), Paul Johannes Kneifel (Stadtlohn, 28.), Jannik Schmidt (Hennef, 44.), Malte Seltmann (Goch, 50.) und Kalle Warmbold (SC Bad Oeynhausen) sorgten in Jena für weitere Platzierungen des NRWTV.

Wie bei den „Jungs“ stellten auch bei den „Mädels“ die B-Jugendlichen das zahlenmäßig stärkste Kontingent. Zum vierten Mal holte sich Lilli Bell vom Brander SV einen Top Ten-Rang, diesmal gerade soeben, weil ihre Radstärke auf einer so kurzen Distanz nicht zum Tragen kommen konnte (18:49 Minuten). Wie immer zweitbeste NRWlerin war Mülheims Maya Fares in 18:55 Minuten direkt dahinter. Damit war sie immer in den Top 15. Charlotte Grieper (Bonn) und Lieselotte Oberin (Siegerland) sicherten sich als 17. und 20. ebenso sehr gute Resultate. Auch der dritte durch zehn teilbare Rang ging nach NRW: Mia Louise Petri aus Mühlheim holte diesen, einen Rang hinter Malin Herrmann (Brander SV). Julia Grandt (Dortmund) als 34., Maria Schöttler (WSV Bocholt) als 35., Jairah Malien Bermann (Mülheim) als 44. und Ella Krumbeck (Stadtlohn) als 45. komplettierten das Teamresultat.

Vorfreude auf den Paradiestriathlon 2027

„Der Turnaround ist geschafft“, freute sich auch Landestrainer Dennis Krönkemeier über seine Schützlinge. „Wir sind immer besser in Fahrt gekommen und konnten einen beeindruckenden DTU-Cup-Abschluss feiern. Dazu passte auch der Event: top organisiert, alle 150 Meter auf der Laufstrecke Wasserstellen oder Duschen. Das war eine ganz tolle Veranstaltung. Nächstes Jahr ist in Jena wieder DM für alle Altersklassen, darauf freuen wir uns definitiv schon jetzt.“

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