Gütersloh 2026

Gütersloh Dalkeman Duathlon 2026 – Köln kann Duathlon

Unverhofft musste das Organisationsteam des Gütersloh Dalkeman Triathlons zum Duathlon umplanen. Siegreich darin die Frauen vom Keramundo Team DLC Aachen II und die Herren des Kölner Triathlon Teams III. Bei den Masters holte sich der ASV Köln den ersten Platz.

Über zwei Disziplinen zeigen sich Köln, Aachen und noch einmal Köln am besten

Unverhofft musste das Organisationsteam des Gütersloh Dalkeman Triathlons umplanen. Der Sprungturm im Nordbad Gütersloh wurde am Freitag vor dem Event als einsturzgefährdet eingestuft. Somit entfiel das Schwimmen und es galt, in aller Kürze einen Duathlon auf die Beine zu stellen. Dies gelang hervorragend und die Mannschaften der 1. Regionalliga NRW wurden gar zu Pionieren eines gänzlich neuen Formats. Siegreich darin die Frauen vom Keramundo Team DLC Aachen II und die Herren des Kölner Triathlon Teams III. Bei den Masters holte sich der ASV Köln den ersten Platz.

Die Top-Athlet*innen in der höchsten Liga des Landes begannen ihren Duathlon-Tag mit einem 1000 Meter-Staffellauf. Diesem folgte ein 19,4 Kilometer langes Mannschaftszeitfahren, bevor zwei Laufrunden á 2,5 Kilometer, die ebenfalls gemeinsam absolviert und mindestens zu dritt beendet werden mussten, zum finalen Part wurden. Die Masters-Teammitglieder waren dagegen klassisch unterwegs. Fünf Lauf- folgten 38,8 Rad- und noch einmal zehn Laufkilometer.

Köln kann Duathlon I: KTT siegt in der 1. Regionalliga NRW

Gentlemen first lautete die Devise des Staffel-Team-Dalkeman Duathlons um 11:30 Uhr. Eine gute Stunde später war der Spaß vorbei und das Quartett des KTT III hatte gewonnen. Yunes Jehle, Edgar Hofmann und Bilal Sirch liefen nach 56:39 Minuten ins Ziel und trafen dort auf Lukas Mazur. 57:51 Minuten waren vergangen, als Timo Schaffeld, Luca Fröhling und Bastian Siemes – mit Sven Gerhards als viertem Mann – für ihr gewa Triathlon Team SC Rot-Weiß Oberhausen Rang zwei belegten. Das Podium vervollständigten Stefan Gerdhenrichs, Marco Pietsch, Heiko Lewanzik und David Weißen (58:38 Minuten). Auf ihren Trikots stand Reiling Team Trispeed Marienfeld. Nach dem Sieg zum Saisonauftakt verteidigten die Oberhausener ihren Tabellenplatz an der Sonne.

Spannender Vierkampf der Regionalliga-Damen

Ein wenig länger waren die Damen auf den Gütersloher Straßen und Parkpfaden unterwegs und zeigten den Zuschauer*innen einen spannenden Wettkampf. 14 Sekunden trennten die ersten drei Mannschaften, derer 16 die ersten vier. Als erste zur Siegerehrung gerufen wurden Inga Sauer, Anna Hübner, Annika Peiler und Johanna Wachendorff, die für SSF Bonn Triathlon III eine Endzeit von 1:06:06 Stunden erzielten und die Holzmedaille den Damen vom Ejot Team Buschhütten überließen, die sich in 1:06:08 Stunden quasi in Ziel bummelten. Silber ging ebenfalls an den Rhein, da die dritte Mannschaft des Kölner Triathlon Teams 1:06:02 Stunden benötigte. Hinter dieser Zeit standen Lisa Sophie van der Ven, Julie Herrmann, Tabea Bokeloh und Saskia Schmidt. Die 66 Minuten-Marke geknackt haben Svea Lüdorff, Leonie Rüenauver, Nora Schulte und Eva Kläser. Somit holte sich das Keramundo Team DLC Aachen II den ersten Saisonsieg in der 1. Regionalliga NRW. Tabellenführerinnen sind nun die Damen aus Bonn.

Köln kann Duathlon II: Auftaktsieg für die Master des ASV Köln

Als frühe 8:30 Uhr-Vögel erwiesen sich die Masters-Starter*innen und hatten ihr Rennen mit einer Ausnahme bereits beendet, als die Regionalligen die Staffelläufe begannen. Matthias Aust (TSVE 1890 Bielefeld) freute sich nach 2:00:43 Stunden, denn in dieser Zeit hatte er die ihm gestellten Aufgaben von insgesamt 15 Lauf- und 38,8 Radkilometern hinter sich gebracht. Mit seinen – ja, hmmm Bielefeldern offenbar – wurde er in der Teamwertung trotz der Toppzeit des Tages „nur“ Vierter zum Auftakt der Mastersliga 2026. Hier hätte er Platzziffer „-1“ erringen müssen. Knapp vor den TSVE liefen und radelten sich die Mannen des PV Triathlon TG Witten, die auf die Namen Frank Linde, Tim Aepfelbach, Stephan Stolecki und Stefan Bachmayr hören (Platzziffer 42). Platz zwei ging nach Ratingen, genauer in den Vorort Breitscheid. Für die dort ansässige TuS addierten Taner Egin-Richter, Peter Kotseronis, Rüdiger Welsch und Christian Zylka 33 Platzziffern und damit 18 zu viele für den ASV Köln. Recht souverän schafften die Kölner den Sieg, weil Matthias und Gregor Elskamp, Sascha Ruckes sowie Stephan Schug einen tollen Sporttag erlebten. 

21. Juni Indeland (Masters) und 12. Juli Verl (1. Regionalliga NRW) lauten die folgenden Stationen für die Damen und Herren, die in knapp drei beziehungsweise sechs Wochen für ihre Vereine schwimmen, Rad Fahren und laufen dürfen. 

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