Premiere für die 1. Regionalligen NRW am Gladbecker Schloss
Siege für Düsseldorf, Oberhausen und Mönchengladbach
Der ELE Triathlon Gladbeck hat schon einige Premieren erlebt. In 2026 feierten zwei solche die 1. Regionalligen NRW – bei den Damen und den Herren. Die höchste Liga des NRWTV präsentierte sich in neuem Namensgewande und lieferte verlässlich tollen und spannenden Sport. Düsseldorf und Oberhausen holten sich zwar souverän die Siege, aber dahinter kam es jeweils zu einem spannenden Rennen um die Podiumsplätze. Siegerteam Nummer drei hört auf den Namen Mönchengladbacher TV 1848 und obsiegte in der Verbandsliga Süd.
Diesen Gewissheiten gingen drei Sprintrennen über 750 Meter Schwimmen im Freibad Gladbeck, 22 Kilometer auf dem Rad und fünf laufend voraus. Den Auftakt machten die Teams der Verbandsliga um 10:20 Uhr. 63,5 Zeigerumdrehungen später stand Max Menzel auf dem Rasen des Gladbecker Zielbereichs. Der Mann vom TSV Bayer 04 Leverkusen war schnellster Ligastarter des Vormittags in 01:03:35 Stunden. Das Werksteam hatte als Elfter indes nichts mit den vorderen Ligaplätzen zu tun. Dort versammelten sich Fabian Luft, Peter Braun, Kai Wangerow und Jannis Palm vom Triathlon Team Indeland Eschweiler III, um als erstes Quartett zur Siegerehrung zu schreiten: Platzziffer 121 und Rang drei. Auf 38 addierten sich die Ränge von Eric Windler, Gregor und Matthias Elskamp sowie Benedikt Bleuel. Der ASV Köln steht damit als zweitbeste Verbandsliga-Mannschaft in den Listen. Geschlagen wurden die Domstädter von den geographisch und leistungstechnisch nicht weit entfernten Mönchengladbachern. Helge Wilhems, Lucas Vehling, Yannick Fels und Torsten Jungbluth sicherten sich den Auftaktsieg, indem sie mit den Plätzen 3,5, 11 und 15 auf die Endziffer 34 kamen.
Düsseldorf nicht zu schlagen
Um 13:00 ging es in der 1. Regionalliga NRW zunächst für die Frauen ins Becken. Diesem entstieg zwar keine Düsseldorferin als erste Dame, aber dafür haben die Triathlonerfindenden ja noch zwei weitere Sportarten hinzugefügt. Somit schafften Antonia Beckmann, Theresa Müller und Eva Zimmermann für das Triathlon Team Düsseldorf II den Tagessieg, weil ihre Platzziffer von 26 unerreicht blieb. 42 lautet nicht nur die Antwort auf die endgültige Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest, sondern auch die Platzziffer der drei Damen von den SSF Bonn Triathlon III. Tabea Herzberg, Johanna Wachendorff und Emily Brandenburg strahlten somit silbern auf dem Podest. Fenja Althoff, Catherine und Jana Backes standen unweit von ihnen und freuten sich in den Outfits vom Triathlon Team Indeland Absolute Teamsport Rausche über 44 gemeinsame Platzziffern und Platz drei.
Freuen durfte sich auch Marit Lindemann vom Ejot Team TV Buschhütten. 1:06:52 Stunden standen auf der Zieluhr, als sie ihren Sporttag als Wettkampfschnellste beendet hatte.
Oberhausen bleibt auf Erfolgskurs
Timo Schaffeld, Luca Fröhling, Tyler Smuda und Tobias Hallebach haben in den letzten Jahren schon einige Siege erringen können. Auch in der 1. Regionalliga knüpfen die Nominierten des gewa Triathlon Team SC Rot-Weiß Oberhausen an die Vorsaisons an und holen sich Platz eins: in Gladbeck mit Platzziffer 38. Diesen schaffte auch Lorenzo de Gregorio, allerdings „nur“ in der Einzelwertung. Zusammen mit seinem PV Triathlon TG Witten II-Teamkollegen Maximilian Meckel, Sebastian Schmitt und Hardy Dinklage durfte er zudem Mannschaftsrang zwei bejubeln (Platzziffer 79). Dritte im Podiums-Bunde waren Michael Norizin, Jim Jaeger, Lars Bostelmann-Arp und Niklas Dörner, Ride Tri Team Düsseldorf stand auf deren Trikots und die Ziffer 81 hinter dem Teamnamen am Ende des Rennens.
In Gütersloh kommen die Damen und Herren der 1. Regionalliga NRW-Mannschaften am 31. Mai wieder zusammen. Die Athleten der Verbandsliga Süd haben etwas länger Pause. Für sie geht es am 21. Juni in Indeland weiter.