Forst 2026

Ein zweiter Schritt ist gemacht: DTU Jugendcup in Forst mit positiven Entwicklungen

Mit seinen nunmehr 36 Jahren zählt der Heideseetriathlon in Forst nicht mehr zu den Jüngsten. Somit fand der zweite DTU Jugendcup des laufenden Jahres im Landkreis Karlsruhe statt und hatte durchaus erfreuliche Ergebnisse für den NRWTV parat: Zwei Mal Top5, vier Mal Top10 und sechs Mal Top15.

Mats Völker vom SuS Stadtlohn überzeugt als bester NRWler mit Rang vier

Mit seinen nunmehr 36 Jahren zählt der Heideseetriathlon in Forst nicht mehr zu den Jüngsten. Die Erfahrung der baden-württembergischen Veranstalter weiß die Deutsche Triathlon Union indes durchaus zu schätzen. Somit fand der zweite DTU Jugendcup des laufenden Jahres im Landkreis Karlsruhe statt und hatte definitiv erfreuliche Ergebnisse für den NRWTV parat: Zwei Mal Top5, vier Mal Top10 und sechs Mal Top15.

Für das neu organisierte Team des NRW-Nachwuchses hatte Klemens Naber lobende Worte in seinem Fazit. Den Vize-Präsident Leistungssport freut vor allem die wieder einmal starke Bilanz der Jugend B. „In diesen Jahrgängen sind wir auf einem guten Weg. Insgesamt ist natürlich noch bei einigen Luft nach oben, aber wir arbeiten an der Performance.“ Speziell die schweren Bedingungen in Forst ob der Wetterbedingungen haben manchen Athlet:innen zugesetzt. „Wetter klingt immer nach Ausrede, und die Bedingungen gelten für alle Startenden, klar. Aber wenn Strecken sehr schwer sind und der Lauf zur Hälfte ein Cross-Lauf ist, kann man schon sehen, dass einigen unserer Talente  die Erfahrungen für ein solches Terrain fehlen.“ 

Mats Völker und Lilly Bell mit Top-Ergebnissen

Mit diesen Bedingungen weniger Probleme hatten Mats Völker, Lilly Bell, Ferris Herrmann (beide Brander SV) und Linus Hagen (TV Goch). In dieser Reihenfolge schafften sie die Jugend B-Ränge vier, fünf, sieben und neun. Damit führten sie das Team NRW an, obschon die Außen-Temperaturen einen Triathlon verhinderten. „Die Jugend B männlich und weiblich führte einen Duathlon durch. Zuerst werden 2 Runden à 1,25km gelaufen, danach 8,8km geradelt und dann nochmals 1 Runde mit 1,25km (2-2-1 als Merkspruch)“, lautete die morgendliche Ansage der Renndirektion.

Der bestplatzierte Athlet war Mats Völker. Der junge Mann verfehlte in 26:07 Minuten das Podium um sechs Sekunden. Seine Teamkollegen waren auch schnell, da sie nach 26:12 Minuten (Herrmann) und 26:18 Minuten (Hagen) im Ziel waren. 
Dabei hatten die jungen NRWler auch ein bisschen Pech: Völker war am Start weggerutscht und musste aufholen, Hagen bekam eine Zeitstrafe.
Bei den jungen Damen benötigte Lilly Bell 28:43 Minuten für die Strecke. Nur vier andere waren schneller, so dass sie ihre tolle Form (Rang drei zum Auftakt in Halle) bestätigen konnte. Hervorzuheben ist auch das Rennen von Maya Fares. Rang 15 beim ungewohnten Duathlon war für die junge Dame vom Triathlon und Marathon Team Mülheim ein gutes Resultat. Charlotte Grieper von den SSF Bonn Triathlon kam auf Platz 17.

Alt-Jahrgänge kommen langsam in die Saison

Die A-Jugendlichen und die Junior:innen durften einen Triathlon absolvieren, weil die Temperaturen bis circa 10:00 Uhr die Norm erfüllten. Auf dem Programm standen eine Runde Schwimmen, vier Runden Rad und vier Runden Lauf: 750 Meter, 17,6 Kilometer und 5 Kilometer.

Paula Landwehr vom Kölner Triathlon Team bestätigte ihren guten Cup-Auftakt mit Rang elf nach 58:23 Minuten. Unter die ersten 20 kamen zudem Johanna Siemons (Brander SV) als 16., Lena O’Sullivan vom SV Hullern als 19. und Anne Reinking (Triathlon Team Düsseldorf) ihr folgend. Marius Voss aus Hilden war als 19. der Top-Junior aus NRW. 

Optimismus gen Lübeck

„Mit den Ergebnissen können wir zufrieden sein“, so Landestrainer Dennis Krönkemeier. „In manchen Rennen hatten wir etwas Pech wie bei der B-Jugend Damen. Einige unserer Besten fehlten zudem krank, so dass wir mir mit positiven Gefühlen und natürlich neuen Erkenntnissen wieder heimgereist sind.“

Der Blick richtet sich naturgemäß nach vorne. Am 14. Juni reist der Trupp gen Lübeck. „Wir sind optimistisch, hoffen auf weniger Krankheitsfälle und arbeiten an einem guten Ergebnis“, so Krönkemeier.

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