Bonn, Oberhausen und zwei Mal Gütersloh in Drensteinfurt erfolgreich
Langer Triathlontag für die Starter:innen der Seniorenliga
Vierter Drensteinfurt Triathlon, vier Ligen des NRWTV am Start, vier verschiedene Distanzen – nein, letzteres ist Quatsch, es waren nur zwei. Indes waren einige Starter:innen der Seniorenliga vier Stunden aktiv. Siegreich in dieser letztlich der PSV Bonn Triathlon. Ebenfalls siegreich waren das Triathlon Team Gütersloh II (Oberliga Herren) und das Triathlon Team Gütersloh III (Landesliga Nord). Hinzu gesellte sich das (bis Team) und der (ab SC) gewa Triathlon Team SC Rot-Weiß Oberhausen IV (Landesliga Mitte).
Bei launigem Wetter, das auch immer mal wieder kleine Nieselschauer parat hatte, begannen die Senior:innen den Liga-Tag im Erlbad. Für sie standen 1200 Schwimmmeter, 60 Rad- und 15 Laufkilometer auf dem Programm. Diese für ein Liga-Rennen durchaus beachtlichen Streckenlängen schafften Martin Jensen, Markus Laube, Frank Emde und Hauke Skoda für ihren PSV Bonn Triathlon am schnellsten (Platzziffer 16). Sehr stark unterwegs waren auch die Herren aus der deutschen Triathlongeburtsstadt Essen. Der TRC Essen 84, zwei Jahre nach dem ersten Event auf deutschem Boden gegründet, hatte klugerweise Jan Seewald, Christian Laschet, Jan-Kristof Müller und Markus Stobbe ins Rennen geschickt. Mit Platzziffer 20 errangen sie Rang zwei vor dem SC Krefeld 1905 III, für den 34 Platzziffern notiert wurden. Diese hatten Norman Westphal, Uwe Röpstorf, Peter Lohmann und Manfred Assmann in das Becken, die Straßen und die Tartanbahn, welche Bestandteil der Laufstrecke war, geschwommen, geradelt und gelaufen.
Schnellster Senior war ein Mann vom Team TVE Netphen. Pascal Friedhoff beendete mit seiner Endzeit von 2:49:25 Stunden die Mittagspause von Zielbereichsmoderator Dirk Froberg, der für die ARD auch die Triathlons kommentiert.
Gütersloh zum ersten in der Oberliga
Ein Drittel weniger Strecke hatten alle anderen Ligastartenden zu absolvieren, mithin: 800 Meter schwimmend, 40 Kilometer radfahrend und zehn laufend. Diese Strecke war vor der Saison offenbar besonders in Gütersloh und Oberhausen trainiert worden. Das Tri Team Gütersloh II beendete den Herren-Oberliga-Wettkampf in der Besetzung Leif Bleisch, Micha Blome, Luca Hörster und Tom Horstmann souverän mit Platzziffer 28 auf Rang eins. Bleisch schaffte gar die Doppel-Eins. 1:45:22 Stunden toppte kein anderer Athlet.
Die Zweitvertretung des (im Genitiv passt es) gewa Triathlon Team SC Rot-Weiß Oberhausen folgte mit Platzziffer 79, weil Tyler Smuda, Laurenz Klever, Tristan Leal und Thomas Mühling gut in Form waren zum Saisonauftakt. Der Regionsverteilung gerecht wurde mit Platz drei des Triathlon Team Düsseldorf II. Michael Norizin, Bastian Weiss, Lars Bostelmann-Arp und Ingmar Klusmann sorgten mit ihren auf 103 addierten Leistungen für Ostwestfalen, Ruhrgebiet und Rheinland auf dem Podium.
Gütersloh zum ersten in der Landesliga
In den Landesligen schafften es schon genannte Namen in diesen Bericht, weil das Tri Team Gütersloh III die Nord- und Oberhausen IV die Mitte-Gruppe gewannen. Mit einem Doppel-Triumph ging es für die Gütersloher auf den Heimweg. Mario Radevic, Dennis Glasenapp, Julian Oldenburg und Jan Jakobaufderstroth holten sich den Tagessieg mit Platzziffer 57. Tricity Paderborn folgte in der Wertung, weil Henning Austerschmidt, Pascal Kleibrink, Viktoria Rath und Joachim Magiera auf den Plätzen 5, 7, 26 und 32 stehen. Tri-4-Fun SVKT07 Minden kam auf den Bronzerang. Thomas Dobrinsky, Stefan Zeile, Sascha Meinert und Sören Lohmeier erzielten Platzziffer 81.
Melvin Buddemeyer durfte als Quasi-Lokalmatador des Tri Team Steinfurt seine Zeit von 1:51:58 Stunden feiern. Niemand war vor ihm im Ziel der Landesliga Nord.
Oberhausen weiter auf Erfolgskurs
In der mittigen Landesliga führte kein Weg an Kristofer Jobbek, Christopher Goldau, Christian Storzer und Thorsten Wagener vorbei. Mit Platzziffer 87 hatten sie zehn Plätze weniger addiert als das Quartett des TVE Netphen III. Christopher Stötzel, Tom und Simon Krumm sowie Clara Fuchs überzeugten somit auch mit starken Leistungen. Da nützte es zwar insgesamt viel, dass Neil Blackmore in 1:55:29 Stunden die beste Zeit der Landesliga Mitte schaffte, aber zu wenig, um bei der Siegerehrung nicht als erste Mannschaft aufgerufen zu werden. Das Starlight Team Essen IV kam auf Platzziffer 104 – durch ebenfalls gute Rennen von Jonas Böhle, Julia Bauer und Anastasia Yasyr.
Für Liga-Wettkampf zwei kehren die Senior:innen und die Athlet:innen der Landesliga Nord nahe an den ersten „Tatort“ zurück. Am 21. Juni geht es gen Münster. An die niedersächsische Grenze werden am selben Tag die Oberliga-Herren reisen: gen Steinbeck. Bereits am 14. Juni sind die Landesliga Mitte-Vertreter:innen in Bocholt gefordert.